Erkennen

Die sicheren Acht.

Acht Speisepilze, acht Doppelgänger. Ein kleines Spiel: Erkennst du, welcher der gefährliche ist? Wer den Unterschied im Kopf hat, geht sicherer los.

Erkenne den Verwechsler.

Das schärft den Blick, macht dich aber nicht zum Prüfer — die Entscheidung über den Korb bleibt beim Pilzberater.

Das Spiel trainiert den ersten Blick. Es ersetzt keine Bestimmung. Wer acht von acht trifft, kennt acht Paare. Kennen heißt nicht freigeben.

Alle acht Verwechslungen kommen hier tatsächlich vor: Steinpilz und Gallenröhrling, Marone und Gallenröhrling, Pfifferling und Falscher Pfifferling, Parasol und Pantherpilz. Der gefährlichste Fall ist der Wiesenchampignon neben dem Grünen Knollenblätterpilz. Dazu Hallimasch und Gifthäubling, Maipilz und Ziegelroter Risspilz, Schopftintling und Grauer Faltentintling.

Wenn du dir nicht sicher bist.

Dann bleibt der Pilz im Wald oder zumindest aus der Pfanne. Bildersuche und Bestimmungs-Apps liegen bei genau den Paaren daneben, um die es hier geht, weil das entscheidende Merkmal oft unter dem Hut sitzt oder erst beim Anschneiden sichtbar wird.

Der verlässliche Weg ist eine Pilzberatung. Für Berlin führt die Deutsche Gesellschaft für Mykologie eine öffentliche Liste der Sachverständigen, für Brandenburg die Brandenburgischen Landespilzsachverständigen. Auf jeder Waldseite steht die zuständige Stelle für das jeweilige Gebiet.

Nimm unsichere Funde getrennt mit, in Papier statt Plastik, und wirf sie nicht weg, bevor jemand draufgeschaut hat. Bei Verdacht auf eine Vergiftung helfen die Reste bei der Bestimmung.

Was oft gefragt wird.

Wenn doch etwas passiert

Verdacht auf Vergiftung: nicht abwarten. Reste des Pilzes aufheben, sie helfen bei der Bestimmung.

Giftnotruf Berlin-Brandenburg
030 19240
Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst
116 117

Den Blick geschärft? Dann raus in den Wald.

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